Reisebericht von der Chorreise nach Koblenz (DE)

«Rhein in Flammen» vom  8. bis 12. August 2018

 

Am Mittwoch, 8. August starteten wir um 06.30 Uhr mit einem Car zu unserer 5-tägigen Vereinsreise. Da der Chor heuer sein 80-jähriges Bestehen feiern kann war es eine grössere Reise. Die Gruppe bestand aus 36 Chormitgliedern mit Partnern sowie dem Fahrer Wendelin Murer und Partnerin Silvia. Schon kurz nach dem Start sahen wir einen Regenbogen, der uns Glück bringen sollte. Roger Kaiser gab uns noch den Reisesegen, so dass eigentlich nichts schief gehen sollte. In Pratteln gab es den ersten Kaffeehalt.

 

Danach gings weiter nach Heidelberg. Hier hatten wir genügend Zeit zum Essen, sowie die Altstadt und das Schloss individuell zu besichtigen. Es überraschte uns, dass der Neckar in diesem trockenen Sommer scheinbar einen normalen Wasserstand aufwies. Am Nachmittag Weiterfahrt zum Zielort Boppard, wo nach dem Zimmerbezug im Hotel Rheinlust das Abendessen auf uns wartete.

 

Am Donnerstag gings zuerst nach Koblenz zum Deutschen Eck. Von dort fuhren wir mit der Seilbahn über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein. Sie ist nach Gibraltar die grösste dieser Art. Unter fachkundiger Führung konnten wir die Festung besichtigen. Dann gings am rechten Rheinufer mit dem Car zurück nach St. Goar und mit der Autofähre ans andere Rheinufer.

 

Am Abend gabs bei Marlene Leue im historischen Turm von Boppard eine Weindegustation. Dazu wurden diverse Speisen serviert. Frau Leue lockerte die Degustation mit viel Fachwissen, Charme und Humor auf, so dass wir einen sehr gemütlichen Abend erleben durften. Die Frauen haben viel gelacht.

 

Anderntags gings mit dem Car über den Hunsrück, vorbei an vielen grossen Windturbinen, nach Beilstein an der Mosel. Ueber dem kleinen, schmucken, reizvollen Dorf ragt die Burgruine Metternich, von wo aus man einen schönen Ausblick ins Moseltal geniessen kann. Der ganze Ortskern steht unter Denkmalschutz. Bittere Armut der Winzer und Bauern bis weit in das 20. Jahrhundert hinein liessen das Ortsbild nahezu unverändert im Dornröschenschlaf verharren und machten in den letzten 80 Jahren Beilstein zur beliebten Filmkulisse für mehr als ein Dutzend Filme.

 

Noch vor dem Mittag erreichten wir das Städtchen Cochem, welches wir auf eigene Faust erkunden konnten. Dann gings weiter zur Burg Eltz. Dieses Märchenschloss stellt eine der schönsten Burganlagen Deutschlands dar. Die Burg wurde nie zerstört und kann heute noch so bewundert werden, wie sie sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts präsentierte. Unter kundiger Führung durften wir die Burg besuchen und kennenlernen. Nachtessen war wiederum im Hotel in Boppard.

 

Am Samstag fuhren wir zuerst nach Rüdesheim. Die Fahrt ging durch das obere Mittelrheintal (seit 2002 UNESCO Welterbe), vorbei an vielen Burgen und der Loreley. Es war für jedermann ersichtlich, dass der Rhein zur Zeit viel zu wenig Wasser führte. Die Frachtschiffe konnten nicht mehr voll beladen werden und man sah überall Kiesbänke. Trotzdem wurde im Car viel über Romantik diskutiert.

 

 

In Rüdesheim gings zuerst durch die Drosselgasse zum mechanischen Musikkabinett von Siegfried. Dort sahen und hörten wir unterschiedliche, mechanische Musikinstrumente – von der zarten Spieluhr bis zum riesigen Konzert-Orchestrion. Anschliessend brachte uns die Seilbahn über die Rebberge hinauf zum Niederwald-Denkmal mit der Germania, welches durch den 1870 gewonnenen Krieg mit Frankreich an die folgende Gründung des Deutschen Reiches 1871 erinnert.

 

Von Rüdesheim zurück nach Boppard gings auf einem KD-Schiff (Köln-Düsseldorf). Das Schiff durfte wegen dem Abend-Event «Rhein in Flammen» nur bis St. Goar fahren. Hier holte uns der Car wieder ab und brachte uns zurück ins Hotel. Nach kurzer Zeit gings weiter nach Spay zum Gasthaus zur Marksburg. Das Restaurant steht direkt am Rhein gegenüber der Burg Marksburg. Nach einem warmen Buffet gings dann los mit dem eigentlichen Höhepunkt unserer Chorreise, dem Spektakel «Rhein in Flammen». Am gegenüberliegenden Ufer wurde schon bald ein riesiges Feuerwerk gezündet.

 

Jahr für Jahr begeistert «Rhein in Flammen» hunderttausende Besucher, die das Ufer des Rheins säumen und feiern. Etwa 25’000 Gäste können dieses einmalige Spektakel an Bord eines Personenschiffes der Rheinschifffahrt erleben. Eine «Magic Night», die internationalen Ruf geniesst.

 

Europas grösster Schiffskorso war an diesem Abend zwischen Spay und Koblenz unterwegs, etwa 70 Schiffe glitten über den Strom, vorbei an romantischen Dörfern, Burgen und Schlössern. Die Ufer zu beiden Seiten waren von Bengalfeuern beleuchtet, ebenso die Burgen und so mancher Ort. Mehrere Feuerwerke begleiteten die Fahrt, bevor als Höhepunkt das einzigartige Grossfeuerwerk auf der Festung Ehrenbreitstein die Gegend in zauberhaftes Licht tauchte. Es ist das grösste und älteste Feuerwerk Deutschlands, das über eine 200 Jahre alte Tradition hat.

 

Am Sonntag gings dann wieder zurück nach Rotkreuz. In Speyer legten wir den ersten Zwischenstopp ein. Speyer ist nach Trier die zweitälteste deutsche Stadt. Sie entstand in der Römerzeit, 10 v. Chr. Der Dom (auch Kaiserdom genannt) ist 1000 Jahre alt. Er ist bis heute das grösste romanische Bauwerk Europas. Acht Kaiser und Könige haben hier ihre Ruhestätte. Ein Domführer erklärte uns einen Grossteil des Domes.

 

Von Speyer fuhren wir durch das Elsass zurück in die Schweiz. Um 19.30 Uhr waren wir wieder in Rotkreuz. Die abwechslungsreiche Reise wurde von Edmund Liker und den Vorstandskolleginnen Bernadette Wallimann und Helene Elmiger sehr gut organisiert und dafür wurde ihnen auch herzlich gedankt. Wir konnten viele schöne Eindrücke mit nach Hause nehmen. Das Rhein- und das Moseltal haben sich von der schönsten Seite, bei gutem Wetter, wenn auch mit niedrigen Wasserständen gezeigt.

 

                                                                                                                 Markus Jeker

 

 

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