Veranstaltungen und Mitteilungen

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Bis am 19. April finden keine Veranstaltungen statt.

Die nächste Information erfolgt bei Veränderung der Lage,

spätestens am 20. April 2020.

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Palmsonntag
Auch in diesem Jahr wollen wir uns an den Einzug von Jesus in Jerusalem erinnern. Der nachfolgende Text möchte im ersten Teil eine kleine Inspiration dafür sein. Im zweiten Teil geht es dann um die Tradition des Palmbindens.
Jesus ist mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem, um dort das Paschafest zu feiern, das die Juden in Erinnerung an ihre Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten auch heute noch begehen.
Dabei zog er auf einem Esel reitend in die Stadt ein. Dass es ein Esel und kein Pferd war, ist nicht zufällig. Zum einen erfüllt sich damit die Verheissung des Propheten Sacharja aus dem Alten Testament:

«Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Gerecht ist er und Rettung wurde ihm zuteil, demütig ist er und reitet auf einem Esel, ja, auf einem Esel, dem Jungen einer Eselin.» (Sach 9,9 EU)
Zum anderen symbolisiert der Esel die Bescheidenheit und Gewaltlosigkeit des messianischen Friedensfürsten. Im Gegensatz dazu steht das Pferd für Macht, Hochmut und Luxus. Auch wenn Jesus bescheiden auf einem Esel in die Stadt reitet, wird er wie ein König willkommen geheissen.
Mit Palmzweigen und indem sie ihre Mäntel auf die Strasse legten, jubelten die Menschen ihm zu und riefen: «Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der Höhe!» Denn für sie ist klar, Jesus ist der von den Propheten verheissene Friedensfürst. Aber wer ist Jesus für uns? Auch wir müssen uns dieser Frage stellen.
In Erinnerung an den Einzug von Jesus, gab es in Jerusalem ab dem 4. Jahrhundert den Brauch, am Palmsonntag feierlich vom Ölberg in die Stadt einzuziehen. Im Mittelalter breitete sich diese Tradition in der gesamten Katholischen Kirche aus. In Mitteleuropa gibt es aber keine Palmen. So entstand der Brauch, aus heimischen Pflanzen Palmbäume
zu binden. Diese Tradition lebt bis heute in unserem Pastoralraum weiter.

Das Palmbaumbinden

Die verschiedenen Pflanzen, Äpfel und Bänder haben ihre eigene Bedeutung:
Der Ring hat keinen Anfang und kein Ende. Er ist das Symbol für die Unendlichkeit. Ineinander verschlungene Ringe sind das Symbol der Treue. Gott hat sich mit uns Menschen verbunden und bleibt uns treu.
Stechpalmen
erinnern an die Dornenkrone, die Jesus tragen musste am Tag seines Todes.

Die Stachelbeere, die neben den Dornen auch gute Früchte hat, sagt uns, dass aus dem Leiden auch etwas Positives hervorgehen kann. So hat Jesus durch sein Leiden und Sterben den Tod überwunden und uns das Tor zum Himmelreich weit aufgestossen.
Die Früchte des Wacholders schmecken bitter und sind daher ein Symbol für das Leiden.
Thuja heisst auch Lebensbaum. Er kann sehr alt werden und ist ein Symbol für das ewige Leben. Ganz allgemein stehen immergrüne Pflanzen mit ihren Nadeln und Blättern, die den Winter überstehen, für die Unsterblichkeit.
Die Blüten und Früchte des Holunders wiederum gelten als heilend. Der Holunder steht im Besonderen für das seelische Heil.
Haselstrauch, Weide und Johannisbeerstrauch sind die Sträucher, welche im Frühling
zuerst grün werden, also zum Leben erwachen. Sie erinnern an das neue Leben (Auferstehung), das uns verheissen ist.

Der Apfel ist das Symbol der Versuchung und Sünde. Jesus hat uns am Kreuz davon erlöst.

Das rote Band ist Symbol der Liebe, die alles zusammenhält.
Alle zu einem Palmbaum gebundenen Pflanzen bringen zum Ausdruck, dass letztlich alle Gaben der Natur von Gott kommen.

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in der Pfarrkirche Rotkreuz.
Mit dem aktuellen Bibeltext und einer kurzen Meditation
laden Sie zur Besinnung ein:
Hoher Donnerstag,
Karfreitag, Ostersonntag

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und von Ostern in unsere heutige Situation übertragen.
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